| Deutsche Übersetzung von Tim ZylinskiCopyright 2007 Gemeindenetzwerk | Alle Rechte vorbehalten. Dezember 2019 von Pfr. – Kirchengemeinde Erstens ist Jesus dort, wo sein Evangelium ist, also seine frohe Botschaft: „Ich bin das Licht der Welt!“ Da wird in seinem Namen gepredigt, dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Bei uns in Europa weiß man wenig von Teufel und Dämonen. Wir wollen Religionen nie abwerten oder lächerlich machen oder verspotten. Ich kann es Ihnen nicht erzählen, wie das war: Peter Cameron Scott, nur ein Beispiel. Wir werden dann sagen: Ja, lieber Herr Jesus, ich will dir nachfolgen, denn ich sehne mich nach deinem Licht und nach dem ewigem Leben. Wenn ein Christ im Sportverein sagt: Sonntags früh läuft bei mir nichts, da bin ich in der Kirche, und wenn ihn dann die Vereins­kameraden komisch ansehen oder gewisse Bemerkungen machen, dann ist das bereits ein Nachfolge-Kreuz, das unser Herr Jesus Christus ihm zumutet. „Wer die Lehre Christi begreift, hat dasselbe Gefühl wie ein Vogel, der bis dahin nicht wusste, dass er Flügel besitzt und nun plötzlich begreift, dass er fliegen, frei sein kann und nichts mehr zu fürchten braucht.“, Johann Hesse (Hrsg.) Hier in unserem Land: Wenn Menschen die ersten Schritte mit Jesus gingen. Es gibt ja heute noch Bücher, die der Mission vorwerfen, sie würde gegen die Beschneidung der Frau kämpfen. Kirchengemeinde Nümbrecht mit Johann Hesse vom 16.-20.11.20 jeweils ab 20.00 Uhr Ich werde in dem Augenblick unbrauchbar, wenn ich mich das Licht nicht dauernd reinigt und heiligt und in den Dienst nimmt. Die Predigt wurde im Januar 1999 gehalten. Und dann tastest du dich mühsam durch die Finsternis, versuchst dich in deiner eigenen Wohnung zu orien­tieren. Wie hatte der eine gesagt, der nach Grönland sollte? Zu Gottes Ehre leben bedeutet ja nichts anderes als dazu ja sagen, wie Gott uns geschaffen hat, und dem­entspre­chend zu leben; das ist unser Lebenssinn. Ich habe Ihnen immer wieder erzählt, dass Prälat Karl Hartenstein hier einen Vortrag anlässlich der Einweihung unserer Kirche vor neunundvierzig Jahren gehalten hat, der mir so programmatisch ist, wo er das auch so deutlich sagt, dass es keine andere Existenz mehr gibt für eine christliche Gemeinde in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg als eine missionarische Gemeinde. Und Nommensen ging trotzt aller Warnungen hin und er tritt ganz ruhig vor über zehntausend Speere der Kämpfer und sagt: Was ihr redet ist die Macht der Finsternis. – St. Jakobigemeinde Theologen aus Giessen haben neulich ein Gutachten erstellt, dass die Weltmission gegen den Willen Jesu wäre und gegen das Wort der Bibel. Nur ihr Zeugnis von Jesus. Vor einigen Monaten hatten wir die Geschichte, wie Jesus zu der Ehebrecherin sich stellt, die gesteinigt werden soll und direkt im nachfolgenden Vers spricht Jesus: Ich bin das Licht der Welt. Und noch einmal: Mission ist keine organisatorische Frage, sondern ob wir Jesus das Licht bezeugen können, ob Jesus in unserem Leben diese Wandlungen gemacht hat, bei uns die Finsternis durchbrochen hat, die Finsternis meines Denkens, die Finsternis meines Hasses, meiner Ichsucht – durchbrochen hat und so hell hineinleuchtet. Gemeindenetzwerk Denn wenn wir ihn als das reine edle Licht erkannt haben durch das Evangelium als Inbegriff der Liebe, dann werden wir selbst so lieben wollen. Das Licht, das leuchtet. Bei uns ist das ja alles sozial abgesichert, wir können uns diesem modernen Kram gar nicht mehr entziehen. In den Kirchen gibt es viel Glanz, viel Macht und Geld. Und er sagt: Ihr dürft euch in Württemberg nicht täuschen, aber die Zeiten sind unwiederbringlich vorbei, wo das Christentum die Gesellschaft beherrscht. Und deshalb braucht es viel Sorgfalt und viel Fürbitte, um Menschen dort auch zum Durchhalten zu bewegen. Sie zog in eine Wohngemeinschaft, wurde schwanger, musste abtreiben und versank zum Schluss in völliger Dunkelheit, Selbstvorwürfen. Jesus sagt, dass bei ihm das Licht ist, dass unser Leben hell machen soll. Die herrliche Erkenntnis, was das Humanum ist, kann ich nur durchs Evangelium sehen, was ein Mensch bedeutet. Das heißt doch herumlaufen, spazieren gehen im Licht Jesus. Es war schon immer verbunden mit dem Motiv des Lichts. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Fins-ternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Jesus Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Kehrt um und glaubt an das Evangelium! Das hat auch mit der großen Missionsbewegung der letzten 300 Jahre nichts zu tun gehabt. Jetzt heißt Christsein wieder, den Sprung wagen, von dem Ludwig Hofacker in jeder Predigt sprach: Die persönliche Christusentscheidung und die persönliche Christusnachfolge, es wird – und davon ist auch diese neu erbaute Kirche ein Zeichen – es wird in einer antichristlichen Welt wieder Kirche Christi geboren. Jesus hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben. Und gerade in dieser Zeit hat Gott das schönst Wachstum geschenkt. Und im Licht von Jesus sehen wir schließlich ganz klar, wo unser Lebensweg hinführt. Das ist immer der Sache Jesu zueigen, dass die Menschen die Nase darüber rümpfen. Wie schön, dass wir es haben! Das geht doch nicht. Wenn wir heute immer davon reden, die Kultur müsse erhalten bleiben, stellen Sie sich einmal vor, wenn man die Kultur der alten Germanen erhalten hätte, gäbe es dann in unserer Welt eine moderne Wissenschaft, die diese Welt behandelt. Er will von Jesus lernen, will in der Bibel immer besser sein Vorbild erkennen und sich von ihm umgestalten lassen. Ich bin immer traurig, wenn manche meinen: Christentum würde Uniformierung bedeuten. Es ist das Bekennen des Lichtes Jesu vor denen, die noch nichts davon wissen. Und noch einmal: Dann können wir sagen: Verwechsele das nicht. Ich verstehe alle Kritiker der Mission sehr, sehr gut, die sagen, es sei arrogant und anmaßend, einem anderen den Glauben zu vermitteln. Ja, in der christ­lichen Gemeinde wird das Evangelium gepredigt und werden die Sakramente verwaltet. Es ist ja auch ganz merkwürdig, dass die Kirchenorganisationen nie mit vollem Herzen Mission getrieben haben. Amen. Und so waren es immer freie Freundeskreise, die Mission getrieben haben, weil ihnen das so wunderbar war, was Jesus ihnen geschenkt hat. Diese Seite verwendet Cookies zur Steigerung des Nutzererlebnisses. Mission lebt nicht von der Macht der Freunde, die hinter ihnen stehen; Mission lebt nicht von der Unterstützung und vom Geld. Es gehört zur Weltmission, dass alle Widerstände mobil sind und der Teufel alles alarmiert gegen die Weltmission. Und heute ist es die größte christliche Kirche in Ostafrika, hundert Jahre später, die Afrika-Inland-Kirche. Das war sein Kreuz, das er willig und demütig erlitten hat. Es wäre wirklich besser gewesen, er hätte selbst es getan oder seine Engel beauftragt. Und wir werden dann auch eine ganz starke Sehnsucht bekommen, dass andere Menschen zu Nachfolgern Christi werden und das Licht finden. Und wie sie bei den Leuten gefragt haben, wo sie in Amsterdam schlafen könnten und schließlich auf dem Deich geschlafen haben in der kalten Nacht, weil sie kein Geld hatten für die billigste Herberge. Zu einer Erlösung für viele. Wir sind ja auch immer wieder stumme Hunde und reden nicht und bellen nicht, sondern schweigen. Man spricht ja heute viel, dass man die Kultur zerstört. Und dann haben Religionen ein großes Wissen um die Macht der Finsternis. Weihnachten ist seit alter Zeit das Fest des Lichtes. Vor einigen Monaten hatten wir die Geschichte, wie Jesus zu der Ehebrecherin sich stellt, die gesteinigt werden soll und direkt im nachfolgenden Vers spricht Jesus: Ich bin das Licht der Welt. Im Licht von Jesus Christus wird uns auch deutlich, warum die Welt so finster ist. Wer Jesus nicht nachfolgt, der ist verloren, auf den wartet die schreck­liche Finsternis des Todes und der Hölle. Und der lag auf den Knien und sagte: Wir wissen, was das für Mächte sind: das ist kein medizinischen Phänomen, das sind dunkle Mächte. "Ich bin das Licht der Welt. Mit seinem Kreuzestod hat er ein Testament uns hinterlassen, dass alle Menschen, die Kraft seiner Erlösung erfahren. Der erste Missionar der Neuzeit Justinian von Welz ist hinausgezogen und er fand nicht einen einzigen, der hinter ihm stand. Da spricht er von den anderen Religionen, was man opfert, das opfert man den bösen Geistern und den Dämonen und nicht Gott. Wir wissen welche Einflüsse dann kommen, von ihren Kameraden. – Gemeindehilfsbund Das ist ja nicht gemeint. Herr, lass durch meine menschliche Schwäche hindurch, durch meine Prägung hindurch, dein Licht leuchten. Aber da wo Jesus hindurch leuchtet und das Böse und Sündige weggenommen wird, so ist es eine ganz wunderbare Vielfalt. Und wenn Sie es dann durch die Jahrhunderte weiter verfolgen, wenn Zinzendorf seine Boten geschickt hat. Das heißt: Jetzt Christ sein, nicht einfach in der Tradition unserer Väter als selbstverständliche Sitte und Erbgut. Es ist ein Verbrechen, dass die Christen das für sich behalten und im eigenen Saft schmoren. Und da wird ganz vergessen, dass diese Gegenwart Jesu versprochen ist gerade da, wo wir eine bekennende, weltweit missionierende Gemeinde sind, die das Zeugnis Jesu weiter tragen. Zunächst brauchst du etwas Licht. ...gibt er seinen Geist (17.11.) Mission war immer nur stark, wo sie wehrlos und kraftlos Zeugnis Jesu Christ war, ganz allein. Das alles teilt Jesus überall dort aus, wo sein Evanglium gepredigt wird und wo seine Sakramente verwaltet werden. Der einzige Name ist der Name Jesus. So wie eine reine Humanität ohne Jesus sehr schnell in die Bestialität führt. Das sei Menschenwerk. Es ist immer ein ganz persönliches Geschehen, dass Jesus uns erleuchtet, dass ich das Licht Jesus entdecke, in meinem Leben breche mit der Finsternis. Nichts anderes. Das würde Gott ganz allein tun. Ist es eigentlich schlimm gewesen, dass die Menschenfresser immer Menschen fressen? Korinther 10. Jesus Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt Wache auf, der Du schläfst, und stehe auf von den Toten, so wird Dich Christus erleuchten. Drittens ist Jesus dort, wo sein Kreuz ist – nicht nur dort wo es verkündigt wird, sondern auch dort, wo es für seine Nachfolger spürbar wird. Das war die Berufung für ihn. Hohnhorst Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. Predigt am 3. Da steht da vom Wandeln. Und dann kamen sie nach Amsterdam und warteten wie Gott die Tür öffnet, ob sie irgendwo einen Gratistrip kriegen. Das Schönste dabei ist aber: Wir kennen nicht nur das Kreuz, sondern auch das leere Grab. Und wie schwer das oft ist, wenn man allein seinen Weg geht, weil die Finsternis alles tut, um das zu verhindern. Nun heißt das nicht bloß, dass man in ferne Länder geht, aber das heißt, dass wir hier reden. Komm, ich will nicht, dass du in der Finsternis dieser Welt und deiner Sünde herumirrst, ich will, dass du bei mir bist, beim Licht! Vor vielen Jahren, als wir an einer Missionarskonferenz von Indianermissionaren waren, da lag eine junge Mutter im Sterben und sie holten mich noch vor dem Frühstück. Vor ein paar Tagen war eine liebe Mitarbeiterin da aus Äthiopien, die noch einmal erzählt hat, wie da unter den Konso im Oktober im Süden Äthiopiens in einem wilden Stamm ein Evangelist erschlagen wurde. Es ist auch gut so, denn eine Kirchenorganisation würde immer viel mehr Wert auf Mitgliederwerbung legen oder auf Glanzentfaltung. Und der hat das verhindern wollen. Mission und Kolonialmacht waren fast immer ein Spannungsverhältnis. Ihr sollt hinausgehen! Und wenn wir das ernsthaft wollen, dann werden wir daran unser Leben lang zu lernen haben. Es war nur das Widerspiegeln des Lichtes. Design von Und da hat einer aus der christlichen Gemeinde gesagt: Lass dich doch von diesen Pietisten nicht so beeinflussen. Gott ist ein Gott der Liebe und will nicht, dass Blut fließt, weil er das Opfer gebracht hat. Das will auch niemand ändern. (Die Bibel Johannes 8, 12) Mit diesem Gleichnis macht Jesus Christus deutlich, dass wer an ihn glaubt und ihm nachfolgt, von bösen und ungerechten Dingen abstehen kann. Wir wollen hinter unseren jungen Leuten stehen, wenn sie die ersten Schritte im Glauben gehen. Ich freue mich so, dass Gott uns die Erfüllung dieser Verheißung auch hat sehen lassen auch an diesem Platz. Da sagen sie zu ihm: Wir werden dein Leben auslöschen. Und dann eines Tages machen sie dieses große Fest mit Zehntausenden von Menschen in der Ekstase und plötzlich spricht eine Prophetin – es gibt ja das alles im Heidentum, diese Prophetenstimme, ganz echt – die in Trance redet und sagt: Nun muss zur Versöhnung der Götter das Blut des weißen Mannes fließen. Und dann ist es eine ganz wunderbare Vielfalt: Frauen und Männer, Alte und Junge, so Veranlagte mit ganz verschiedene Ansichten: Durch alle scheint das helle Licht Jesus hindurch. Mission war immer am Sterben, war immer ein ganz erschütternd mickriges Unternehmen. Christus musste es sich auf Erden gefallen lassen, dass man ihn anfeindete. Wenn wir ihm heute nachfolgen wollen, dann müssen wir schon fragen: Wo ist denn Jesus heute zu finden in unserer Welt? Es war der Wunsch des Prälaten auf dieser Kanzel. Und sie sagten: Wir kämpfen Tag für Tag mit unheimlichen Hindernissen. Springe zum Inhalt Nachfolgen heißt nämlich in erster Linie: Jesus hinterher­laufen, weil es bei ihm große und wunderbare Gaben umsonst gibt – Vergebung der Sünden, Friede mit Gott, Heil und Leben in Ewigkeit. Die will ich auch herführen. Lasst mich das ein wenig genauer ausführen, damit wir in der rechten Nachfolge bestärkt werden oder wieder neu zur Nachfolge finden: Jesus finden wir heute erstens dort, wo sein Evangelium ist; zweitens dort, wo sein Vorbild ist; drittens dort, wo sein Kreuz ist. Ohne ihn müssten wir unsicher und ängstlich durchs Leben tappen und würden viele Stolper­fallen nicht erkennen. Das ist Gottes Weg, wie er arbeitet. Wie ist das bei Ihnen, wenn Sie schlafen und plötzlich blinzelt Ihnen einer mit einer strahlend hellen Lampe in die Augen? Und unsere Kultur braucht dieses Licht, denn sonst werden all diese Errungenschaften für uns wieder unheimliche Dinge, wenn wir sie nicht wieder vom Licht Jesu her sehen und anwenden können. Es heißt auch, so sein wollen wie er. Ein Licht von ganz anderer Qualität, als unser Sonnenlicht – aber genauso wichtig. Deshalb brauchen Sie sich auch nicht wundern, wenn böses Gerede über Missionen entsteht und wenn manches Verächtliche gesprochen wird. Er hat den Riss geheilt, den unsere Schuld gerissen hat. Davor behüt uns lieber Herre Gott!